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Ad-hoc News – 10. April 2018

Starke operative Performance im Geschäftsjahr 2017

Die Aves One AG (Aves) hat nach vorläufigen Berechnungen (ungeprüft) für das Gesamtjahr 2017 sowohl den Umsatz als auch das operative Ergebnis (EBITDA) deutlich steigern können. Während der Umsatz sich um rund 87 Prozent auf rund EUR 53,4 Mio. (2016: EUR 28,6 Mio.) erhöhte, konnte das operative Ergebnis um 183 Prozent auf rund EUR 29,1 Mio. (2016: EUR 10,3 Mio.) überproportional verbessert werden. Bereinigt um bilanzielle Sonder- und Einmaleffekte verbesserte sich das Vorsteuerergebnis im Gesamtjahr um rund EUR 3,9 Mio. auf rund EUR -8,5 Mio. (2016: EUR -12,4 Mio.). Allein aus den größtenteils nicht zahlungswirksamen im Finanzergebnis enthaltenen Währungseffekten ergab sich im Berichtsjahr ein Aufwand von rund EUR 21,6 Mio. (2016: Ertrag EUR 6,0 Mio.).

Die deutliche operative Steigerung ist neben den verbesserten Mieteinnahmen vor allem auf den Bestandsaufbau der eigenen Assets zurückzuführen. 2017 konnten sowohl das Rail- als auch das Container-Portfolio ausgebaut werden.

Das 4. Quartal 2017 zeichnete sich durch eine weitere Verbesserung in allen wesentlichen Geschäftsfeldern aus und setzte damit den Trend der Vorquartale fort. Insbesondere im Segment Container gelang es Aves im Gesamtjahr 2017, durch eine kontinuierliche Steigerung der Auslastung und verbesserte Mietraten die Umsatzerlöse deutlich zu steigern. Auch das Segment Rail war geprägt durch einen Anstieg der Neuwagenbestellungen und eine weitere Steigerung der Auslastung auf hohem Niveau. Um die Einsatzfähigkeit für Güterwagen kurzfristig zu sichern, wurden entsprechende Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt und Revisionen vorgezogen. Diese Investitionen in die Railflotte werden größtenteils erst ab 2018 umsatzwirksam. Ähnliche Sondereffekte betreffen auch das Segment Container, wie die bereits im Dezember 2017 kommunizierte Depotbereinigung, deren positive Auswirkungen ebenfalls erst im laufenden Geschäftsjahr 2018 zu sehen sein wird.

Während der Umsatz im 4. Quartal 2017 auf rund EUR 13,8 Mio. (Q4 2016: EUR 10,3 Mio.) anstieg, verbesserte sich das um Sonder- und Einmalfaktoren bereinigte Vorsteuerergebnis gleichzeitig auf EUR -1,6 Mio. (Q4 2016: EUR -4,7 Mio.). Dieses Ergebnis ist zusätzlich durch die beschriebenen Vorzieheffekte beeinträchtigt.

Die Intensivierung der Investitionstätigkeit, die verbesserten Markt- und Rahmenbedingungen, vor allem die Steigerung der Auslastung, sowohl im Segment Container als auch im Segment Rail werden im Geschäftsjahr 2018 voll umsatzwirksam werden. Der Vorstand geht davon aus, dass die Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr 2018 sowohl den Umsatz als auch das operative Ergebnis deutlich verbessern wird.

In den ungeprüften veröffentlichten Zahlen für das 3. Quartal 2017 ist ein Fehler bei der Berechnung des größtenteils nicht zahlungswirksamen Währungseffektes enthalten. Außerdem kam es zu einer Umgliederung von Kosten, die zunächst als Aufwand im EBITDA ausgewiesen wurden, nun aber sachgerecht im Finanzergebnis dargestellt werden. Das EBITDA betrug nach den ersten 9 Monaten 2017 nicht EUR 21,5 Mio. sondern EUR 21,3 Mio. Die entsprechend angepasste Zwischenmitteilung für das 3. Quartal 2017 ist auf der Unternehmenswebsite veröffentlicht.